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Witz und Humor in Pfälzer Mundart

2. Auflage  *

Taschenbuch, 96 Seiten mit Karikaturen

ISBN 3-931124-05-3

Ein schönes Geschenk für alle die Pfälzer Mundart und Pfälzer Humor lieben.

Leider nicht mehr lieferbar


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Auszüge aus der Tageszeitung "Die Rheinpfalz"

"Pälzer,  - Selles un Jelles"

"Der Südpfälzer Hobby-Schriftsteller Kurt Kupper hat jetzt sein 4. Buch auf den Markt gebracht. Nach „Pälzer Krischer, Narre und ehr Gedees" und der „Pälzer-Geburtstagsfibel", die übrigens auch in hochdeutsch im Handel ist, ist dies sein 3. Bändchen „uff pälzisch."

In 52 Mundartgedichten werden auf 96 Seiten humoristische Erlebnisse, Empfindungen, Ansichten und Einsichten geschildert, die sicherlich wieder von der Fangemeinde mit Interesse aufgenommen und mit Lachen und Schmunzeln quittiert werden. Die Themen sind sehr vielseitig und gehen kreuz und quer durch das Leben eines echten Pfälzers. Das Büchlein ist wiederum mit lustigen Karikaturen seines Sohnes Jürgen ausgestattet. Zeitgeist und Zeiterscheinungen werden aufs Korn genommen.

Der Autor gibt beispielsweise eine Anleitung wie man die „FdH-Methode" richtig anwendet, und schildert genau, was man auf einer Vorfahrt fürs Klassentreffen erleben kann. Über den „Trimm-dich-Kult" bei Fünfzigjährigen hat er genauso nachgedacht wie über das Verhältnis der „Tschogger" (hochdeutsch: Jogger) zu frei laufenden Hunden im Wald und über das „Mauntänbeike". Über die Menschen die bis abends „Mahlzeit" sagen, macht er sich genauso Gedanken wir über die „Weitsichtigkeit" des Bundeskanzlers, die „Briefwahlqual" und die „Troika" der SPD. Daß bei Sängerfesten das meist benutze Wort „Pssst.." heißt, ist ihm genauso aufgefallen, wie daß der „Piepser" am Hosenbund ein Statussymbol geworden ist. Daß die Hauptstraßen fast überall durch verkleinern „verkehrsberuhigt" werden, war ihm genauso erwähnenswert wie die „Kreisel" die manchmal zu wörtlich genommen werden. Schließlich schildert der Autor auch seine persönlichen Erfahrungen mit dem „Computerchinesisch".

Das Büchlein schließt ab mit einer Referenz an seine Heimatgemeinde Rülzheim, in dem er mit den Versen „Wu ich gebore benn, wu ich lääb" zu jedem Buchstaben des Wortes Rülzheim einen Reim machte.

Als Leitfaden gibt Kurt Kupper seinen Lesern mit auf den Weg:
 
  „Zwääefuchzisch Gedichtle an der Zahl, wer die Wahl hott, hott die Qual. Am beschte ma’ froocht nitt: Welles? Vielleicht Selles odder Jelles? Lääsen’s vun vorne bis henne naus, dann kennen Ehr eich in dämm Bieschel aus."

Aber auch Nostalgisches kommt nicht zu kurz. So wird z.B. geschildert, wie die Adventszeit früher war und wie es heute in der Vorweihnachtszeit zugeht. Auch wie der Nikolaus als „Oma" entlarvt wird, ist humorvoll geschildert. Die „Selbstversorgung" in der sogen. guten alten Zeit war ihm wert, in Erinnerung gebracht zu werden. Diese und viele andere Themen wurden, wie man das von Kurt Kupper gewöhnt ist humorvoll glossiert.

Der altgediente Karnevalist, Sitzungspräsident und Moderator, versteht eben meisterlich nicht nur mit dem Mundwerk, sondern auch als Autor sein Fach, was er nicht zuletzt mit seinem Sketch über die „Grumbeersupp" im SWF3-Fernsehen bewiesen hat.

Er veröffentlicht übrigens auch im Internet jeden Monat Auszüge aus seinen Büchern. Er will damit auch den Computerfreaks die „Pälzer Schprooch" nahe bringen und hofft, neben Erwachsenen auch viele Jugendliche mit seinem Anliegen zu erreichen. Schließlich ist es unsere Muttersprache, die zwar jeder Pälzer spricht aber selten schreiben oder gar lesen kann.

Der Autor ist ständig am Schreiben und am Sammeln. "Schreiben ist für mich das schönste Hobby. Es hält die grauen Zellen in Schwung und hat bleibenden Wert."

Alle Bücher von Kurt Kupper haben eine „Internationale Standard Buchnummer" (ISBN) und können über jede Buchhandlung bezogen werden."

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